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Unsere Leistungen

Die Umsetzung der aufgeführten Leistungen erfolgt bei uns immer in Verbindung mit einem fachkompetenten Beratungsgespräch durch einen Malermeister. So lassen sich Fragen klären, während aus Ideensammlungen und individuellen Wünschen persönliche Gestaltungskonzepte entstehen.

 

 

Malerei

Malen und lackieren
Das Malerhandwerk ist umfassender als es den Anschein hat. Maler und Lackierer brauchen Kenntnisse in Chemie und Statik, sie müssen die Eigenschaften verschiedenster Materialien kennen wie Holz, Eisen, Stuck oder Kunststoff. Sie müssen über Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit Bescheid wissen.

Als wäre das nicht genug, brauchen sie auch ein Gefühl für Farben. Das hört sich banal an, aber abstraktes Wissen und eine ruhige Hand führen zu wenig, wenn der Fachmann keinen Sinn für Ästhetik hat.

Maler müssen schwindelfrei sein, weil sie auch in Höhen arbeiten; sie müssen die Vorsichtsmaßnahmen bei der Arbeit mit Lack kennen, und sie müssen um die Wirkungen diverser Substanzen wissen.

Gute Maler beherrschen zahlreiche Techniken: Wisch- wie Tupftechnik, Spachteln, Lackieren oder Wickeln.

Sie arbeiten in Treppenhäusern ebenso wie auf Balkonen, an den Fassaden von Wolkenkratzern ebenso wie in Landhäusern aus dem Mittelalter.



Malereiarbeiten
Bevor ein Maler mit seiner Arbeit anfängt, säubert er den Untergrund sorgfältig von Staub und Schmutz, denn die Farben haften am besten, wenn die Fläche erstens trocken, zweitens fettfrei und drittens sauber ist.

Er testet dann, ob die Farbe haftet, indem er an einer kleinen Stelle etwas streicht. Wenn die Farbe nicht hält, fegt er Wand und Decke noch einmal gründlich, damit kein Staub oder Putz an Pinsel und Rolle kleben bleiben. Ist das der Fall, lässt sich die Farbe nämlich nicht gleichmäßig auftragen. Altanstrich beseitigt er mit Wasser und Bürste.

Alte Tapetenreste entfernt er mit einem Speichel und glättet Risse, Unebenheiten wie Dübellöcher mit Spachtelmasse aus.

Profis achten darauf, Zugluft zu vermeiden und bei normaler Zimmertemperatur zu streichen. Zu heiße oder zu kalte Luft führen im schlimmsten Fall zu scheckigen Wänden.



Abkleben und Abdecken
Laien vernachlässigen bisweilen, die Fläche, die nicht gestrichen wird, sorgfältig abzukleben und abzudecken. Im Ernstfall sieht es danach schlimmer aus als vorher, denn ein Altanstrich ist immer noch besser als eine mit Farbe verschmierte Wohnung.

Der Maler nimmt die Lampen und Steckdosen ab und bringt Teppiche wie Möbel aus dem Raum. Boden und größere Flächen bedeckt er mit Abdeckfolie und befestigt diese mit Abdeckklebeband. Dabei achtet er darauf, die Abdeckfolie am Rand fest zu verkleben, damit sie während der Arbeit nicht verrutscht. Übergänge zu Türen, Fenstern und Fliesen klebt er ebenfalls mit Malerband ab, bei rauem Untergrund hilft Malerband für Kurven; das ist besonders geschmeidig.

Das Malerband drückt der Fachmann fest an und prüft, ob es haftet. Farbe, die unter das Klebeband läuft, ist unerfreulich und hinterlässt Spuren.



Grundieren
Damit ein Anstrich gelingt, streicht der Maler vor und grundiert die Fläche. Selbst gute Malerfarbe kann sonst nicht verhindern, dass sich Nikotin-, Russ- oder Fettflecken bilden. Eine Lösung bieten Isolierfarben. Die wählt der Profi nach Untergrund und Zustand der Fläche aus, und nachdem, wogegen die Isolierfarbe einen Schutz bieten soll.

Er informiert sich dabei über die Eigenschaften der Produktes, die Verdünnung, die Lagerung, die Streichreichweite, die Inhaltsstoffe, die nötige Sicherheit und die umweltgerechte Entsorgung.

Sperrgrund enthält weiße Farbe und deckt so alte Tapetenmuster ebenso ab wie Flecken. Er verhindert zugleich, dass vergilbte Stellen auf Dauer wieder durchscheinen. Sind Zimmerecken stark verfärbt, grundiert der Maler sogar mehrmals. Ein Sperrgrund bietet zudem einen guten Haftuntergrund.

Vorsicht bei Schimmelflecken: Bevor diese grundiert werden, muss die Ursache beseitigt sein.

Unbehandelte Holzoberflächen bereitet der Maler vor dem Streichen mit einem Acry-Sperrholzgrund vor. Dieser verhindert, dass die Inhaltsstoffe des Holzes nach außen dringen und die Oberfläche gelb braun verfärben, im Fachjargon „durchbluten“.

Sperrgrund im Außenbereich schützt zudem gegen Fäulnis, Bläue oder Pilzbefall; er ist also nicht nur nützlich, sondern notwendig.

Metall erhält durch Grundierung den wichtigen Rostschutz - am Balkon wie am Garagentor.

Unter den Isolierfarben ist besonders das „Universal Isolierweiss“ zu nennen, das Maler auch als „Kronengrund bezeichnen.

Ruß, Nikotin, Teer, Wasser, Kugelschreiber oder Filzstifte: All diese Schmutzfinken, die einer schönen Wand zu schaffen machen, lassen sich mit einer guten Isolierfarbe abwenden.

Isolierfarben bieten einen porendichten Film; die guten unter ihnen trocknen schnell, sind spannungsarm und bieten so eine hervorragende Grundlage für die Anstrichfarben, die folgen.

Für tropische und astreiche Hölzer empfehlen sich farblose Sperren.

Mauer-Isolierfarben enthalten Zement und verbinden sich so mit dem Untergrund. Sie sind wichtig, um Salzblüten an Gartenmauern, auf Putzen und Ziegeln zu verhindern. Hier gilt jedoch wie beim Schimmel: Der Anstrich ersetzt nicht die Lösung des Problems. Salzblüten entstehen nämlich in der Regel durch zu viel Feuchtigkeit, und die lässt sich nur mit Baumaßnahmen in den Griff kriegen.



Niktoninsperren
Nikotinflecken abzudecken erfordert professionelle Arbeit und gehört zu den anspruchsvollen Tätigkeiten eines Malers. Vor dem Rauchverbot litten vor allem Kneipenwände- und decken unter einem gelblichen Film, der sich tief in die Tapete hinein erstreckte. Heute sind Maler vor allem mit den Privatwohnungen von Kettenrauchern konfrontiert.

Laien greifen oft zu herkömmlichen Dispersionsfarben und stellen enttäuscht nach kurzer Zeit fest, dass die Flecken wiederkommen. Das Wasser in der Farbe löst nämlich das Nikotin an, das dringt durch die neue Farbschicht und verfärbt diese wieder in „Rauchergelb“ - jetzt sogar über die gesamte Wand verteilt.

Der schlechte Geruch von Raucherwohnungen lässt sich ebenfalls verhindern. Er entsteht, weil sich Schwebstoffe des Tabakrauches an der Wand ablagern. Werden diese gelöst, zum Beispiel durch Farben, die Wasser enthalten, zieht der Dunst erneut in den Raum, auch wenn hier schon lange niemand mehr rauchte. Eine Nikotinsperre bindet den Gestank hingegen in der Wand.

Nikotinsperren sind teurer als herkömmliche Dispersionsfarben, aber für starke Verfärbungen und Gerüche unumgänglich.

Nikotinsperrgrund deckt auch andere Hässlichkeiten ab: Astlöcher, Russflecken, Rostflecken und Fettflecken ebenso wie angetrocknete Wasserflächen.



Farbe umrühren
Die Farbe wird im Eimer so lange gerührt, bis sich die Farbpigmente vermischen. Das gilt nicht nur für bunte Farben, sondern auch für Weiß.



Erst die Ecken
Der Maler streicht erst die Ecken, und dann die Wand. Sonst sieht man am Ende Farbübergänge. Er beginnt von den Fenstern aus, wodurch noch weniger Farbansätze zu sehen sind. Nach jedem Arbeitsschritt streift er die Farbrolle sorgfältig am Gitter ab, damit die Farbe sich gleichmäßig verteilt. Wände mit Gips und Weichfasern nehmen besonders viel Farbe auf. Deshalb werden sie anfangs grundiert.

Die kleinen Flächen, insbesondere um Türrahmen, Fenster oder Steckdosen, werden nicht mir der Rolle, sondern mit dem Pinsel gestrichen.



Dann die Decke
Profis streichen erst die Decke. Das hat den Vorteil, dass Farbspritzer sich einfach überstreichen lassen. Die Decken und Wände streicht der Handwerker mit eine Rolle, dabei überlappen sich die einzelnen Bahnen.

Die Wände rollt der Maler von oben nach unten, und zwar Bahn für Bahn. Er arbeitet dabei schnell, denn solange die Farbe nass ist, lassen sich sichtbare Übergänge zwischen den Bahnen durch waagerechtes Rollen unsichtbar machen. Wenn nötig, rollt er die Wand am Ende noch einmal senkrecht ab.

Manchmal malen Fachleute sogar systematisch über Kreuz, das heißt, sie streichen die ersten Bahnen senkrecht, dann wechseln sie die Richtung und streichen quer über die bereits gezogenen Bahnen.



Vorstreichen
Für exakte Farbkanten empfiehlt es sich, vor zu streichen, nämlich mit der Grundfarbe am Malerband entlang. Dann trocknet die Farbe, und erst danach verstreicht der Maler die „Hauptfarbe“. Dadurch werden die Farbkanten einwandfrei, sogar auf Raufasertapete und unebenem Untergrund.



Malerkrepp entfernen
Das Malerband wird entfernt, bevor die Farbe vollständig getrocknet ist, aber nicht mehr so nass, dass die Farbe verschmiert. Das Band wird in einem 45- 90-Grad Winkel zur Wand abgezogen, um die Farbkante gerade zu ziehen.



Farbige Wände absetzen
Den Feinschliff bekommen neu gestrichene Wände, indem der Maler eine bis zu fünf Meter lange Fläche an der Außenwand weiß lässt. So wirkt der Raum größer, und die neue Farbe kommt besser zur Geltung.



Welche Farben sind geeignet?
Jeder Mensch entscheidet selbst, in welcher Farbe er seine Wand streichen möchte. Allerdings stehen im westlichen Kulturkreis Farben für Stimmungen, und Sie können sich überlegen, welche Atmosphäre sie damit schaffen wollen.

Gelb steht für die Sonne, es gilt als belebend und fröhlich. Insbesondere in dunklen Zimmern lockern gelbe Wände die düstere Stimmung auf. Gelb wärmt und regt an; deshalb eignet es sich aber nicht unbedingt für das Schlafzimmer.

Orange ist eine Mischung aus Gelb und Rot, es steht ebenfalls für die Sonne und soll zusätzlich den Apettit anregen, deshalb eignet es sich gut für das Ess-Zimmer.

Rot steht für Energie in einer reinsten Form. Wer sich schnell depressiv fühlt, kann mit Rot experimentieren. Aber mit Rot sollten Sie nicht zu verschwenderisch umgehen: Eine rote Wohnung kann zu Dauerstress führen, weil die Aggression auf Touren kommt. Besser ist eine rote Wand als ein rotes Zimmer.

Blau gilt als kalte Farbe; es wirkt nüchtern und beruhigend. In Blau gestrichene Räume wirken kühl, groß und hell, dabei wirken sie umso heller, je heller das Blau ist. Dunkles Blau hingegen wirkt fast wie schwarz, Räume erscheinen eng und bedrückend.

Grün ist die Farbe der Flora. Es steht für die Natur, für Wiesen und Wälder. Grün gilt als ausgleichend und gibt Ruhe wie Kraft. Es lässt sich gut in allen Räumen einsetzen.

Braun steht für die Erde. Es „erdet“ und wirkt warm, ohne aufdringlich zu wirken. Es eignet sich gut für alle Räume, in denen Sie zur Ruhe kommen wollen.

Lackieren

Lackieren
Lack ist ein Beschichtungsstoff; es gibt ihn flüssig oder als Pulver. Der Maler trägt ihn dünn auf Oberflächen auf. Chemische Prozesse führen zu einem durchgehenden festen Film auf den Objekten, der undurchlässiger ist als „normale“ Wandfarbe. Heute bestehen Lacke meist aus Bindemitteln, Füllstoffen, Pigmenten, Lösemitteln, Harzen und Acrylaten.

Lack kommt ursprünglich von Tieren, Es bezeichnete im Sanskrit die Zahl hunderttausend. Gemeint war damit die Menge an Lackschildläusen, deren Ausscheidungen es brauchte, um einen „Lack“ zu bilden, der sich auf Objekte streichen ließ.

Chinesen nutzten schon vor über 7000 Jahren die Rinde des Lackbaums als Bindemittel; im Mittelalter nutzten Handwerker Leinöl und Zinnober; im 18. Jh begann die industrielle Lackproduktion in den Lacksiedereien, die chemische Substanzen bei hohen Temperaturen vermischten.



Unterteilungen
Lacke lassen sich nach ihren Eigenschaften auf den Oberflächen unterteilen. So gibt es stumpfmatte Lacke, die sich zum Beispiel für den Innenraum von Autos eignen bis hin zu hochglänzenden Lacken wie dem Klavierlack, aber auch glatte und hoch strukturierte Lacke, die zum Beispiel wie Granitspiltter wirken.

Andere Bezeichnungen für Lacke nach ihren Eigenschaften sind relativ willkürlich. So enthält ein Klarlack keine Farbe gebenden Pigmente, ein Spannlack spannt beim Trocknen Papier und Gewebe; ein Tauchlack wird nicht aufgetragen, sondern das Objekt wird in ihn hinein getaucht; ein Effektlack verändert seine Helligkeit oder Farbe je nach Perspektive oder Beleuchtung.

Dann gibt es Lacke für bestimmte Aufgaben wie den Nagel-, Geigen- oder Fotolack, Lacke mit bestimmte Eigenschaften wie den hitzefesten Alulack oder den widerstandsfähigen Silikonharzlack; es gibt Siegellack ebenso wie Pulverlack oder Nitrozelluloselack.

In der Praxis hat es der Maler am meisten mit Acrylfarbe und Alkydharzlack zu tun.



Woraus besteht Lack?
Lack besteht aus Lösemitteln und festen Teilen. Das Lösemittel verdampft, wenn der Lack trocknet, die festen Teile haften auf dem Film, der sich auf dem lackierten Objekt bildet. Diese nicht flüchtigen Bestandteile sind Bindemittel, Pigmente, Öle, Harze, Füllstoffe und Additive.

Bindemittel sorgen dafür, dass die Pigmente und Lösemittel sich gleichförmig im Lack verbinden; ohne sie würde der Lack nicht trocknen, ohne Blasen zu bilden und durch sie glänzt der lack im trockenen Zustand.

Bindemittel und Lösemittel sind notwendig, ohne sie gibt es keinen Lack. Pigmente sind nicht notwendig, es gibt auch Klarlack ohne Pigment.



Vor dem Lackieren
Vor dem Lackieren säubert der Fachmann sorgfältig den Untergrund, er entfernt Fette und Rost ebenso wie Reste des alten Anstrichs. Altlack entfernt er nicht komplett, sondern muss ihn nur aufrauen, damit die neue Schicht haftet.



Bindemittel
Heutige Bindemittel, die Polymere, gibt es als wässrige Lösung oder bereits in Lösemitteln gelöst als Einkomponentensysteme. Zweikomponentensyyteme enthalten Kunstharz und Härter als Bindemittel. Diese mischt der Maler unmittelbar vor dem Verarbeiten.



Lösemittel
Lösemittel sollten erstens farblos sein, zweitens das Bindemittel nicht schädigen und drittens verdunsten. Heute geht die Tendenz zu Lacken ohne Lösemittel, da die meisten Lösemittel giftig und feuergefährlich sind. Auch strahlenhärtende Lacksysteme kommen ohne Lösemittel aus.

Filmbildner entwickeln beim Trocknen einen Film mit belastbaren chemischen und meachnaischen Eigenschaften, weil sie in hochmolekulare Verbindungen übergehen. Zu ihnen gehören ungesättigte Polyesterharze und Epoxidharze.

Keine chemische Reaktion erfolgt bei Filmbildnern, die übrig bleiben, wenn die Lösemittel verdunsten. Zu ihnen gehören Chlorkautschuk, Vinylpolymerisate, Styrol-Butadien-Copolymerisate und Silikone.

Maler unterschieden zwischen natürlichen Harzen wie Kolophonium und Dammar und synthetischen Harzen. Harze verbessern die Haftfähigkeit der Lacierungen erheblich.

Lösungsmittel gehören nicht zur Lackschicht, sie sind nur für den Vorgang der Beschichtung und Filmbildung erforderlich. Heute bietet Wasser eine gute Alternative zu Lösungsmitteln, während ältere Lacke 45% bis 60 % Lösungsmittel enthalten. Wasserlacke brauchen immer noch 10 % organische Lösungsmittel.

Frei von Lösungsmitteln sind Pulverlacke oder lacke mit Reaktivverdünnern. Diese wirken zwar wie Lösungsmittel, vernetzen sich aber mit den Bindemitteln.

Lösungsmittel vermindern die Oberflächenspannung des Lacks. Deshalb lassen sich mit Lösemitteln versehene Lacke besser streichen oder spritzen.

Es gibt aktive Lösemittel, die die filmbildende Substanz allein lösen und latente Löser, die andere Substanzen brauchen, um den Filmbildner zu lösen und.

Dann gibt es noch unterschiedliche Verdustungszeiten, wir unterschieden zwischen leichtflüchtigen, mittelflüchtigen, schwerflüchtigen und sehr schwerflüchtigen Lösemitteln.

Meist werden leicht-, mittel- und schwerflüchtige Lösemittel kombiniert. Die leichtflüchtigen helfen zum schnellen Antrocknen, die mittelflüchtigen zu einer effektiven Entgasung, un die schwerflüchtigen sichern den Verlauf und Glanz der Beschichtung. Das am schwersten flüchtige Lösemittel muss das Bindemittel lösen, weil sonst hässliche Unebenheiten entstehen.

Lacklösemittel sind alphatische, cycloalipathische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Glycole, Glycolether, Ketone und Ester. Chlorkohlenwasserstoff ist in der EU hingegen verpönt. Naturharz- und Öllacke enthalten Zitrusterpene, Balsamterpentinöl oder Lärchenbalsam.



Beschichtungen
Manchmal legen Maler mehrere Lackschichten übereinander.

Für den Grundanstrich verwenden sie dabei einen Haftvermittler, der unter anderem Metalle vor Korrosion schützt oder einen hässlichen Untergrund verdeckt.

Darauf kommt die Füllschicht mit einer hohen Anzahl von Pigmenten, die kleinere Unebenheiten ausgleicht.

Als dritte Schicht kommt die eigentliche Farbe, zum Beispiel ein Wasserlack, Unilack oder Metalliclack.

Ganz am Ende folgt der Decklack, ein Klarlack, der für Glanz sorgt, und den Anstrich vor Wetter und Licht schützt.



Streich und Rollen, Sprühen und Spritzen
Farblack lässt sich mit einem Pinsel, Acrylharz-Dispersion mit einem Roller auftragen. Unter Lackierern am weitesten verbreitet sind aber spritzen und sprühen.

Zum Sprühen dienen Druckzerstäuber, die den Lack mit einem Kompressor auftragen.



Wo lassen sich Lacke anwenden?
Die Antwort lautet: fast überall, genauer gesagt überall da, wo Oberflächen ständigen Einflüssen ausgenutzt sind, sei es bei Alltagsgegenständen wie Truhen oder Schränken, sei es bei Gartenmöbeln oder Balkonen.

Probleme gibt es bei Holz unter freiem Himmel. Gerade weil der Lackfilm dicht hält, kann Feuchtigkeit aus dem Holz nicht verdunsten. Es quillt auf, und dadurch entstehen Risse. Letztlich wird das Holz morsch. Bei Holz empfiehlt es sich deshalb, es im Freiland einzuölen. So wird die Oberfläche zwar auch gegen Wasser geschützt, ist aber nicht hermetisch gegen Wasserdampf abgeschlossen.



Unterschiedliche Lacke
Die folgende, unvollständige Liste gibt einen Überblick über die Vielfalt der Lacke: Luft- und wärmetrocknende Alkydharzlacke, Ölfarben und Öllacke, Bitumenlacke, Phenol-, Harnstoff- und Melaminharzlacke, Polyesterantrichfarben, Eporidharzlacke, Polyurethanharzlacke, Polystyrolharzlacke, Acrylpolymerefarben.

Des Weiteren: High Solids, Pulverlacke, Dispersionsfarben, Grundierungen, Leimanstrichfarben, Silikatanstrichfarben, Silikatputze.



Die Lackierpistole
Ein Lackierer ohne Lackierpistole, das ist wie ein Maurer ohne Kelle, denn mit der Pistole lassen sich in wesentlich kürzerer Zeit wesentlich größere Flächen bedecken als mit dem Pinsel. Ein professioneller Maler hat deswegen immer mehrere Lackierpistolen dabei oder zumindest eine mit verschiedenen Düsen, die sich zudem einfach zusammenbauen und auseinander nehmen lässt.

Bevor er loslegt, prüft er, ob alle Arbeitsmaterialien parat sind: Die Atemschutzmaske, das 320er und 400er Schleifpapier, das 600er und 800er Nassschleifpapier, die Grundierung, die Farbe, der Klarlack, der Silikonentferner, die Polierpaste mit Schleifmittelzusatz und ein Lappen.

Zuerst reinigt er dann die Fläche mit Silikonentferner und Lappen gründlich. Dann schleift er die zu lackierenden Oberflächen mit 320 er / 400er Papier ab, bis der alte Lack matt wird. Jetzt fängt er mit der Grundierung an und achtet dabei auf Zimmertemperatur.

Die Grundierung trocknet 2-3 Stunden, dann setzt der Feinschliff mit dem 600er / 800er Papier ein. Danach soll die Oberfläche vollkommen glatt und matt sein. Anschließend wird alles noch einmal mit Silikonreiniger gesäubert.

Darauf trägt er endlich die Farbe mit der Lackierpistole auf, und zwar in 2-3 Schichten. Zwischen Pistole und Oberfläche hält er circa 25 cm Abstand ein. Ist er mit Spritzen fertig, trocknet der lack für 3 Stunden.

Danach folgt eine weitere Runde mit dem Nassschleifpapier, bis alles glatt ist, und dann wird alles noch einmal mit Silikonreiniger und Lappen sauber gemacht.

Kurz vor Schluss folgt die Versiegelung mit Klarlack, ebenfalls in zwei bis drei Schichten. Jetzt trocknet alles mindestens 24 Stunden.

Zu guter Letzt reinigt es alles noch einmal mit Polierpaste und Schleifpapier. Feierabend.



Worauf muss der Lackierer achten?
1) Kalter Lack hält nicht gern, am besten ist Zimmerwärme.
2) Die Umgebung sollte frei von Staub sein, damit sich dieser nicht auf die Fläche setzt.



Treppen sanieren
Eine gute Treppe lohnt die Sanierung. Bei einer Stahltreppe geht das sogar ziemlich fix. Der Maler muss hier nur das Stahlgestell schleifen und neu streichen.

Eine Holztreppe erfordert mehr Aufwand. Der Handwerker schleift hier Handlauf und Geländer leicht an, schleift die Stufen der Treppe mit dem Schwingschleifer ab, bedeckt die Stufen mit Malervlies, streicht Handlauf und Geländer und trägt speziellen Treppenlack auf die Stufen und Wangen auf.

Zunächst widmet er sich den Wänden des Treppenhauses, bevor er die Treppe renoviert. Er arbeitet sich dabei von oben nach unten vor, niemals umgekehrt. Oft empfiehlt es sich, einen Streichputz aufzutragen. Tapezieren im Treppenhaus gehört in die Hände von Profis, da sich kaum eine Leiter aufstellen lässt.

Teppich verlegen

Um einen Teppich zu verlegen, gleicht der Fachmann als erstens Unebenheiten im Boden mit Spachtelmasse aus. Denn entfernt er Dreck und Klebereste und achtet darauf, dass der Unterboden trocken ist.

Er legt den Teppich dann im Raum aus, so dass er an den Wänden zehn Zentimeter übersteht. Er lässt ihn am besten über Nacht liegen, damit der Teppich sich legen kann, ohne Falten zu bilden. Naturfaser braucht dazu mindestens 24 Stunden bei Zimmertemperatur. Der Teppich sollte 2 % mehr Fläche haben, da er schrumpfen kann.



Zuschneiden und verkleben
Der Teppich wird mit einer Schneidekante in die Seitenkanten des Raumes gedrückt und mit einem Teppichmesser vorgeschnitten, wobei circa 10 cm Verschnitt bleiben.

Dann trägt der Arbeiter Spezialkleber oder doppelseitiges Klebeband auf – für Naturfasern und Flies empfiehlt sich Klettband. Der Kleber wird an den Rändern ebenso aufgetragen wie auf der Fläche, das Teppichband bei größeren Räumen über Kreuz gezogen.

Naturfasern bedürfen besonderer Vorsorge: Hier wird der Kleber vollflächig verklebt und mit einem Spachtel gleichmäßig verteilt, erst einmal in der Hälfte des Raumes. Die Schnittkanten sollten unbedingt mit Kleber bedeckt sein.

Erst nach dem Verkleben werden die Seitenränder geschnitten. An den Innenecken wird der Teppich diagonal eingeschnitten – nicht bis zum Boden. Die Klinge sollte immer scharf sein.

Die überstehenden Flächen drückt der Arbeiter in die Ecken und trennt danach alle überstehenden Stücke von den Innenecken aber – allerdings, ohne zu viel abzuschneiden.

Bei den Außenecken wird ebenfalls nicht ganz bis zum Boden geschnitten, danach lassen sich die Überstände leicht abtrennen.

Ist eine Bahn zu wenig, dann wird eine zweite Bahn darüber gelegt, mit einem Überhang von circa 5 cm. Beide werden mit einem Teppichmesser durch geschnitten, dadurch entstehen keine hässlichen Nähte. Das Muster und die Laufrichtung der Teppichschlingen sollten zusammen passen.



Schwellen und Türen
Um Teppiche an Schwellen und Türzargen zu verlegen, drückt man den Teppich mit der stumpfen Seite eines Messers in die Kante und schneidet einen halben Zentimeter darüber ab, drückt dann den Überstand unter die Türschwelle und deckt den Teppich an den Wänden mit einer Holzleiste ab. Diese wird mit einem Akku-Bohrer angeschraubt.



Werkzeuge
Benötigt werden Hakenklingen, Farbrollen zur Fixierung, Zahnspachtel zum Verkleben, Teppichlineal, Schere, Spachtel und Hammer, Klettband oder doppelseitiges Klebeband, Abschlussschienen, Viertel- oder Fußleisten, Stahlnägel und Spachtelmasse.

PVC verlegen

PVC – ein Allround-Bodenbelag
PVC ist ein idealer Bodenbelag. Er eignet sich für fast alle Bereiche, ist wie ein Teppich warm und weich, im Unterschied zu Teppichen aber ebenso leicht sauber zu halten wie Fliesen.

Mit PVC lassen sich verschiedenste Materialien imitieren: Stein ebenso wie Fliesen, Marmor wie Granit oder Parkett. Außerdem ist PVC nicht teuer.

PVC lässt sich ebenso verkleben wie fixieren. Dauerhaft verklebt wird PVC vor allem dort, wo er stark benutzt wird, zum Beispiel in Küche oder Kinderzimmer. Fixieren sollte man den Stoff jedoch, wenn man ihn schnell wieder entfernen will, zum Beispiel in einer Übergangswohnung, PVC auf einen alten verklebten aufgelegt wird.

PVC gibt es zum einen in Rollen, von denen man die benötigte Länge abschneidet wie als Fliesen, die man zusammen fügt. PVC sollte nach dem Kauf eine Weile in dem Raum lagern, in dem man ihn auslegt.



PVC verlegen
Der PVC wird im Raum ausgebreitet und mit einem Teppichmesser zugeschnitten, ebenfalls mit zehn Zentimeter Spielraum. Dann klappt man ihn bis zur Hälfte zurück.

Wenn wir ihn jetzt fixieren, tragen wir die Fixierung bei glatten Belegen mit der Schaumstoffrolle und bei strukturierter Rückseite mit dem Zahnspachtel auf dem Untergrund auf. Bei saugenden Untergründen bedarf es einer Nassfixierung, die nur kurz auslüftet.

Bei nicht saugenden Untergründen führt man eine so genannte Haftfixierung durch. Die Fixiermasse muss jetzt vollständig auslüften – keine Fixierung darf kleben bleiben, wenn man den Untergrund berührt. Danach klappt man den PVC zurück und reibt ihn fest an.

Beim Verkleben klappt man ebenfalls erst eine Hälfte zurück und verteilt dann den Klebstoff gleichmäßig mit Zahnspachtel auf dem Untergrund. Darauf lüftet der Klebstoff zehn Minuten lang ab, der umgeklappte PVC wird in den nassen Kleber eingelegt und angerieben. Der Bodenbelag muss fest gedrückt werden – es dürfen keine Lufteinschlüsse entstehen. Das gleiche geschieht mit der zweiten Hälfte.

Am Ende schneidet man die Randbereiche zu.

Wischtechnik

Wischtechnik
Wischtechnik eignet sich hervorragend, um eine dynamische Struktur zu schaffen. Sie erinnert an unverputzte Häuser, wie wir sie aus Spanien oder Italien kennen. Maler nutzen diese Technik sowohl in einer wie auch in mehreren Farben. Sie eignet sich für ganze Wände, aber auch dazu, Fenster wie Türen zu umranden oder einzelne Ecken zu betonen.

Der Maler braucht dazu Naturschwämme, Wischhandschuhe, Bürsten, Lappen und Handtücher, je nachdem, welchen Effekt er erzielen will.

Die Technik funktioniert am besten, wenn der Untergrund glatt ist, aber auch normaler Putz, Raufaser und sogar alte Dispersionsansprüche lassen sich problemlos mit Wischtechnik gestalten. Dunklere Farben wirken dabei tiefer.

Wände mit nur einer gewischten Farbe gewinnen an Struktur, drängen sich zugleich aber nicht auf. Maler arbeiten hier bisweilen zu zweit: Einer streicht die Wand, der andere folgt mit Schwamm oder Handtuch und verwischt die Farbe.

So wie zu viele Köche den Brei verderben, wischt immer nur ein Maler, sonst entstehen unterschiedliche Muster. Er wischt in einem durch, damit hässliche Ansätze vermieden werden.

Bei schwierigem Untergrund grundiert der Maler erst die Wand und beginnt erst nach dem Trocknen mit der Wischtechnik. Er verdünnt die Grundfarbe mit Wasser und trägt sie vorher auf.

Wischtechnik mit mehreren Farben ist eine Kunst, denn solche Wände können ein „Wow“ hervorrufen – passen die Farben wie Muster aber nicht zusammen, ist jedoch das Gegenteil der Fall. Bei mehreren Farben sollten Farben aus einer Familie eingesetzt werden, bzw. Komplementärfarben.

Hier ist nicht nur das Handwerk gefragt, der Maler braucht auch ein Farbgefühl und eine Sicherheit im Stil.



Wickeltechnik
Lappenrollen ist nicht mehr sonderlich verbreitet, aber eine sehr wirkungswolle Methode, das Haus dekorativ zu gestalten.

Als Untergrund wählt der Maler eine farbig gestrichene Wand, eine Strukturtapete oder Raufaser. Er wringt das Wickeltuch aus und wäscht es, die Farbe nimmt er direkt mit dem Tuch auf und verteilt sie durch Drehen in das Tuch.

Das Tuch knäult er zusammen und rollt es auf der Wand ab. Wie beim Nähen gibt es hier verschiedene Methoden, zum Beispiel den Kreuzgang. Er geht nur einmal mit dem Wickeltuch über die Wand, um gleichmäßige Muster und Farben zu erhalten.

Maler arbeiten auch zu zweit. Dann trägt einer die Farbe auf die Wand auf, der zweite folgt direkt danach und zieht die Farbe mit dem Wickeltuch in verschiedene Richtungen.

Profis überprüfen das Ergebnis vorher auf alter Tapete; sie teilen größere Flecken in kleinere Abschnitte ein und überrollen die Übergänge zu den fertigen Abschnitten, um Ansätze zu vermeiden.



Arbeitsmaterial
Die Farbe muss sich mit Wasser verdünnen lassen, damit sie sich gut im Wickeltuch verteilt. Maler verwenden spezielle Wickelroller mit unterschiedlichen Effekten.



Tupftechnik
Für diese Methode nutzt der Maler ebenfalls Schwämme, mit denen er aber nicht wischt, sondern tupft. Die Farbe soll fast trocken sein. Fachleute können hiermit Sandeffekte erzielen oder Wölkchen tupfen. Besonders beliebt ist diese Technik für Decken. Untergrund sollte Raufaser, ein Altanstrich oder eine Strukturtapete sein.

Der Maler feuchtet den Schwamm an und nimmt Farbe darauf. Dann tupft er ihn auf einem Deckel, einer Pappe oder ähnlichem ab und entfernt so die überschüssige Farbe. Er tupft jetzt den Schwamm mit leichtem Druck in Abständen auf die Wand. Der Abdruck wird umso feiner, je weniger Farbe der Schwamm enthält, und umgekehrt wird er umso intensiver, je mehr Farbe im Schwamm ist – umso deutlicher auch die Struktur des Schwamms.

Maler arbeiten auch mit mehreren Farben und setzen dabei pro Arbeitsgang eine Farbe ein. Die vorherige Schicht lässt der Fachmann erst vollständig trocknen. Gerade bei der Tupftechnik verschmiert die Farbe sonst.

Rosa Töne auf weißem Untergrund erinnern etwas an Marmor, Terracotta auf weißem Grund bringt einen Hauch von Venedig und Padua.

Maler nutzen auch Stupfringe und Effektschwämme. Die Stupfringe sorgen für kreisförmige Muster.



Spachteltechnik
Die Spachteltechnik ist „old school“, genauer gesagt, sie war in der Renaissance in Italien weit verbreitet. Meisterwerke dieser Technik lassen auf fein gespachtelten Wänden das Licht in diversen Varianten reflektieren. Zwar mangelt es hierzulande im Vergleich zu Florenz und Rom an Sonne, doch mit Spachteln lassen sich auch in Deutschland tolle Effekte erzielen.

Die Italiener nutzen für ihren „Stucco lustro“ Löschkalk und Marmormehl und tragen die Masse in mehreren sehr zarten Schichten mit einem rostfreien Spachtel und starkem Druck auf. Die Oberfläche polieren sie mit einem besonderen Wachs.

Es handelt sich um die hohe Kunst des Malerhandwerks. Das ist nicht günstig, aber wertvoll.

Der Handwerker bereitet zuerst den Untergrund vor, er entfernt strukturierte Tapeten, ohne dass der kleinste Rest bleibt. Er feuchtet sie dazu an, lässt sie aufweichen und zieht sie mit einem Tapetenkratzer ab.

Dann säubert er die Wand von allem Staub, Sand und losen Teilchen. Ist die Oberfläche porös, behandelt er sie erst einmal mit Tiefgrund.

Die Spachtelmasse trägt der Maler direkt auf die glatte Wand auf. Er zieht sie direkt ab, damit eine ebene Fläche entsteht und lässt sie am Ende trocknen.

Fassade

Graffiti entfernen
Graffiti am Eigenheim mag kaum jemand, der die „Kunstwerke“ nicht selbst dorthin gesprüht hat. Wenn einmal ein Graffiti an der Wand ist, kommen schnell andere dazu; wird es jedoch schnell entfernt, verliert die Fläche für die Sprayer an Reiz, denn es geht ihnen ja darum, dass andere ihre Arbeit sehen.

Um Graffiti zu entfernen gibt es eine spezielle Anti-Graffiti-Farbe, auch in Form eines Gels oder Sprays. Das Mittel kommt auf die Graffiti, wird dann herunter gebürstet – und mit ihm verschwindet die Farbe. Allerdings sollte diese Arbeit Fachleuten überlassen werden.

Nimmt man hingegen ein Abbeizmittel, muss die gesamte Fläche neu gestrichen werden, denn das Mittel zerstört auch die Farbe unter dem Graffiti. Leider bleichen Farben in der Sonne aus, so dass auch die identische neue Farbe anders aussieht als die alte.

Auf keinen Fall sollten Privatleute versuchen, Graffiti auf Sandstein in Eigenregie zu entfernen. Dazu bedarf es eines Malers, eines Fassaden- oder Gebäudereinigers.

Maler können aber von Anfang an eine Schutzschicht auf neu gestrichene Gebäude auftragen. Die verhindert, dass Lacke in den Untergrund eindringen. Graffitis lassen sich dann später einfach mit einem Reinigungsmittel entfernen. Allerdings sind solche Schutzschichten nicht ohne Probleme: Die Wände können nämlich schlechter „atmen“, und Schimmel findet so einen Nährboden. Diese Schutzschichten empfehlen sich deshalb besonders an Stellen, die für Sprayer eine magnetische Anziehungskraft haben – für das Reihenhaus im Wohnviertel einer Vorstadt eher nicht. Sie können sich vom Maler beraten lassen, welche Schutzschicht geeignet ist.